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Bhutan > Fotos und Reiseberichte > Fauna in Bhutan

Fotos aus Wildtieren in Bhutan: der Assam-Makak, der Goldlangur, der Graue Langur, und das Schwarze Riesenhörnchen.   

Der Assam-Makak in Bhutan
Der Assam-Makak (Macaca assamensis) in Bhutan.

Der Assam-Makak, auch als der Makak des Himalayas bekannt, ist ein eher stämmiger Makak mit einem relativ kurzen und behaarten Schwanz. Diese tagaktiven Makaken leben in Südostasien. Sie bevorzugen dichte Wälder. Der Assam-Makak ist ein Allesfresser und ernährt sich hauptsächlich von Früchten, Blättern, Wirbellosen und Getreiden. Das Männchen ist größer als das Weibchen.

Die Art wird als potenziell gefährdet von der IUCN eingestuft, weil sie einen erheblichen Rückgang wegen der Jagd und der Lebensraumzerstörung erfährt. Die Art wird auch in Anhang II des CITES aufgeführt. Der Assam-Makak wird in allen Ländern geschützt, wo er auftritt. Ohne ordnungsgemäße Verwaltung und Lebensraumwiederherstellung könnte eine Unterart, der westliche Assam-Makak, in den nächsten 50 Jahren ausgerottet werden.

Der Goldlangur in Bhutan
Der Goldlangur (Trachypithecus geei), in Bhutan.

Die Languren wurden lange als heilige Tiere von den Völkern des Himalayas angesehen. Seinen Namen verdankt der Goldlangur seinem wunderschön farbigen Mantel. Der Goldlangur verbringt die meiste Zeit des Tages in den Wipfeln des Waldes und nur selten auf den Boden herab.

Die Fellfarbe der Erwachsenen variiert zwischen Creme und Gold. Auf seine Flanken und Brust sind die Haare mehr dunkel und haben oft eine Rostfarbe. Der Goldlangur hat ein schwarzes Gesicht und einen sehr langen Schwanz von bis zu 50 cm in Länge.

Der Goldlangur wird derzeit als stark gefährdet von der IUCN aufgeführt. Durch Entwaldung, gelegentliche Wilderei und Verlust von Lebensraum in Assam (Indien) wurde Bhutan die letzte Bastion für sein Überleben. In einem Teil von Bhutan hat der Goldlangur mit dem Kappenlangur (Trachypithecus Pileatus) hybridisiert.

Der Graue Langur in Bhutan
Der Graue Langur (Semnopithecus entellus) in Bhutan.

Der Graue Langur, auch als Hanuman-Langur bekannt, ist ein eher großes Tier. Es gibt sieben Arten oder Unterarten von Grauen Languren. Zumindest einige dieser Arten kommen in Tibet, Sri Lanka, Pakistan, Nepal, Indien, China, Bhutan und Bangladesch vor.

Der Graue Langur ist hauptsächlich vegetarisch. Er bewegt sich vor allem mit seinen vier Beinen auf der Erde und in den Bäumen. Er lebt in Sympathie mit einer Anzahl von anderen Primaten.

 Das Schwarze Riesenhörnchen in Bhutan
Das Schwarze Riesenhörnchen (Ratufa bicolor) in Bhutan.

Das Schwarze Riesenhörnchen ist eines der größten Riesenhörnchen in der Welt. Es befindet sich in den Wäldern Südostasiens. Es ist tagaktiv und lebt in den Bäumen. Früchte, Samen, junge Blätter und gelegentlich Insekten bilden seine Nahrung.

Wegen der starken Reduzierung seines Lebensraumes wird das Schwarze Riesenhörnchen als potenziell gefährdet von der IUCN aufgeführt. Er ist auch intensiv als Nahrung gefragt.


 

Links

Marie-France Grenouillet in Bhoutan
Hier finden Sie weitere wunderschöne Fotos aus Bhutan: die Bevölkerung, die Feste, die Denkmäler, die Landschaften und die Fauna (einschließlich der Golden-Langur). Die seite is bloß auf Englisch.

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