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Belgien
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Belgien > Touristische Informationen > Europäische Reisenachrichten

Sie finden hier die Reisenachrichten für die gesamte Europäische Union oder die Eurozone.

August 2018 - Europa: Fluggastrechte.

In der Europäischen Union haben Fluggäste Anspruch auf Entschädigung bei Verspätung (mehr als 3 Stunden), Annullierung (weniger als 14 Tage vor dem geplanten Abflugdatum) oder Überbuchung (mit verweigerter Beförderung) ihres Fluges. Diese Rechte wurden kürzlich vom Gerichtshof der Europäischen Union in zwei Punkten geklärt.

Einerseits haben Fluggäste, die von der EU nach einem Drittland abreisen, auch Anspruch auf Entschädigung wenn sie einen Zwischenaufenthalt außerhalb der Europäischen Union haben, sofern die gesamte Reise in einem einzigen Vertrag gebucht wurde. Der Fall vor dem Gerichtshof betraf eine deutsche Passagierin, die von Berlin abreiste und bei einem Zwischenstopp in Casablanca nach Agadir nicht befördert wurde.

Andererseits, wenn ein Passagier ein Flugticket von einer Fluggesellschaft A kauft und diese das Flugzeug und die Mannschaft von einer anderen Fluggesellschaft B mietet, ist die Entschädigung, falls vorhanden, von der Fluggesellschaft A zu zahlen, die das Flugticket verkauft hat und die Reise organisiert hat, selbst wenn das Flugticket besagt, dass der Flug von der anderen Fluggesellschaft B betrieben wird. Ein Charterflug ist also ganz anders als ein Code-Sharing-Flug. Im letztgenannten Fall ist eine eventuell fällige Entschädigung von der Fluggesellschaft zu zahlen, die den Flug betreibt.

Zur Erinnerung: Die Entschädigung variiert zwischen € 250 und € 600 je nach Fall.

März 2018 - Welt: Billige Reisen.

Die zunehmende Popularität von Billigfluggesellschaften führt weiterhin zu Reaktionen der Wettbewerber. Hinsichtlich der Transatlantikflüge geben mehrere herkömmliche Fluggesellschaften (Air France, KLM, British Airways, Iberia, Alitalia, American Airlines und andere) bekannt, dass sie billige Flugtickets werden anbieten, sofern die Reisende kein aufzugebendes Gepäck haben und sofern sie nicht ihren Sitzplatz im Flugzeug wählen wollen. Reisende bekommen dennoch das Essen ohne Aufpreis.

Eine weitere Strategie besteht darin, neue Destinationen zu bedienen, die bei Billigfluglinien nicht beliebt sind. So kündigt Iberia Flüge (drei Mal pro Woche) zwischen Madrid und Managua an. Dies ist die einzige Luftverbindung zwischen Europa und Nicaragua.

Werbeangebote, wie der Hi Belgiun Pass den Brussels Airlines für das zweite Jahr in Folge anbietet, gehören weiterhin zu den besten Strategien. Dieser Pass ermöglicht es ihnen, zwei belgische Städte ihrer Wahl ab 50 Flughäfen in Europa für nur €149, zu besuchen. Der Pass beinhaltet Hin- und Rückflug (nur mit Handgepäckstück), unbegrenzte Zugfahrten während des Aufenthaltes und einen Stadtpass zu Museen und Sehenswürdigkeiten in beiden Städten.

Die Billigfluglinien setzen ihrerseits weiterhin Verbindungen zwischen ihren Kurz- und Mittelstreckenflügen und billigen Langstreckenflügen sonstiger Fluggesellschaften ein. Nach den Easyjet-Vereinbarungen mit Norwegian und Westjet im Jahr 2017 hat Ryanair soeben eine Vereinbarung mit Aer Lingus über Verbindungen zwischen den Flügen beider Fluggesellschaften geschlossen.

Mai 2017: Europa - Ryanair bietet Erasmus-Studenten Sonderpreis an.

Ab dem akademischen Jahr 2017-2018 bietet Ryanair den Studenten, die Mitglieder des Erasmus-Studenten-Netzwerks sind, einen Rabatt von 15% auf die Flugpreise und das kostenlose Einchecken für ein Gepäck. Das Angebot ist auf 8 Fahrten pro Jahr begrenzt und wird in einem speziellen Portal der Ryanair-Website zur Verfügung stehen. In 30 Jahren nutzten etwa 3.000.000 Studenten die Erasmus-Programme, um an einer ausländischen Universität zu studieren.

November 2016:
Europa
 - Elektronische Einreisegenehmigung ETIAS

Die Europäische Kommission plant ein Einreisegenehmigung-System ETIAS für ausländische Reisende einzuführen, die ohne Visum in den Schengen-Raum einreisen dürfen. Dieses System ist ähnlich dem System, das in den Vereinigten Staaten, in Australien und vor kurzem in Kanada in Kraft ist.

In der Praxis sollen die betroffenen Reisenden online die Einreisegenehmigung beantragen und € 5 bezahlen (kostenlos für Kinder unter 18 Jahren). Die gesammelten Daten werden mit denen aus den relevanten Datenbanken überprüft. Die Einreisegenehmigung zum Schengen-Raum wird dann per E-Mail zugeschickt werden. Sie wird für 5 Jahre gültig sein. Dieses System soll in 2020 in Kraft treten. Die Bürger von etwa 60 Ländern sind derzeit vom Visum befreit wenn sie in den Schengen-Raum einreisen.

21. September 2016: Europäische Union - Gebührenfreies Roaming ohne Zeitbegrenzung.

Die Roaming-Gebühren von Mobiltelefonen werden ab Juni 2017 vollständig abgeschafft werden. Dann können Sie überall in der Europäischen Union ohne Zusatzkosten ihr Handy benutzen, zum gleichen Preis wie zu Hause. Die Roaming-Gebühren werden nur bei Missbrauch des Benutzers erlaubt werden. Es war anfangs geplant gewesen, die Roaming-Gebühren nur für 90 Tage pro Jahr auszulöschen.

27. April 2016: Europäische Union - Niedrigere Roamingtarife von Mobiltelefonen.

Die Europäische Kommission hat die zusätzlichen Gebühren beschränkt, die gelten, wenn Sie Ihr Mobiltelefon in anderen EU-Ländern verwenden, um anzurufen, eine SMS zu verschicken oder im Internet zu surfen. Ab dem 30. April 2016 darf der Zuschlag € 0,05 pro Minute für die abgehenden Anrufe, € 0,01 pro Minute für die ankommenden Anrufe, € 0,02 pro SMS und € 0,05 pro Megabyte für die Internetnutzung nicht überschreiten.

Ab dem 15. Juni 2017 werden diese Zuschläge im Falle einer vorübergehenden Verwendung Ihres Mobiltelefons in einem anderen Land der Europäischen Union verboten werden. Darüber hinaus werden die Gebühren für das Herunterladen von Daten weltweit auf 50 € begrenzt.

14. April 2016:
Europäische Union
- Die Richtlinie über die Fluggastdaten.

Das Europäische Parlament hat heute die Richtlinie über PNR ("Passenger Name Record") zugestimmt, die die Verwendung von Flugpassagierdaten betrifft. Die PNR-Daten enthalten unter anderem alle Daten des Reisepasses, das Zahlungsmittel (einschließlich der Kreditkartennummer), Essenswünsche, die Reiseroute und den Kaufort. Sie müssen von den Reisebüros gesammelt werden.

Diese Informationen sowie die beim check-in aufgezeichneten Informationen werden der PNR-Zentralstelle (PIU) übermittelt werden, die jeder Mitgliedstaat einrichten wird. Die Fluggesellschaften sind verantwortlich für die Übermittlung von Daten an die PNR-Zentralstelle. Die nationalen Behörden (u.a. Zoll, Polizei, Ministerien für Transport und Verteidigung) haben Zugang zu dieser PNR-Zentralstelle um verdächtige Passagiere aufzuspüren. Da es kein gemeinsames Register gibt, dürfen die PNR-Daten auf Anfrage an andere Mitgliedstaaten übermittelt werden. Sie werden nach 6 Monaten namenlos gemacht werden und müssen für einen Zeitraum von fünf Jahren vorgehalten werden.

Die Mitgliedsstaaten haben zwei Jahre um die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Die Richtlinie gilt für alle Flüge von oder zu der Europäischen Union. Die Mitgliedstaaten haben die Möglichkeit, die innereuropäischen Flüge auch in das PNR-System aufzunehmen.

10. Dezember 2015:
Europäische Union
 - Aktualisierung der Schwarzen Liste von Fluggesellschaften.

Die Europäische Kommission hat die Liste von Fluggesellschaften aktualisiert, die in der EU mit einem Betriebsverbot belegt wurden. Sie setzte Iraqi Airways auf die Schwarze Liste während Air Astana von der Liste gestrichen wurde. Die andere Fluggesellschaften aus Kasachstan werden in die Schwarze Liste gehalten. Thai Airlines wird nicht in die Europäische Liste aufgenommen, obwohl diese Fluglinie vor kurzem in den Vereinigten Staaten, Japan und Südkorea herabgestuft wurde.

Die europäische Schwarze Liste enthält nun 236 Fluggesellschaften: 228 Fluggesellschaften aus Irak, Suriname, und 18 afrikanischen oder asiatischen Ländern, deren Fluglinien völlig vom europäischen Luftraum verbannt werden, sowie 8 Fluggesellschaften, für die Betriebsbeschränkungen in der EU gelten.


 

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